Silvaner Steckbrief

Der klassische Silvaner ist im Duft eher verhalten mit einer milden Säure. Feine Silvaner sind hervorragende Menübegleiter. Ursprünglich entstand der Silvaner aus einer Kreuzung aus Traminer und Österreisch-Weiß.

Die unaufhaltsame Ausbreitung des Silvaners begann zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Mitte des 20. Jahrhunderts galt die Rebsorte als wichtigste deutsche Rebsorte: mehr als jeder zweite Rebstock war ein Silvaner. In den letzten Jahrzehnten ist der Anbau zugunsten des Müller-Thurgaus kontinuierlich gesunken. Derzeit liegt die Anbaufläche bei ca. 5% und scheint sich damit zu stabilisieren. Von großer Bedeutung ist der Silvaner vor allem in Rheinhessen udn Franken.

Der Silvaner stellt hohe Ansprüche an den Boden und gibt sich nicht mit trockenen oder steinigen Böden zufrieden. Besonders empfindlich ist er gegen Frost. Er ist in der Lage hohe Erträge zu liefern, womit unkomplizierte Alltagsweine hergestellt werden. Bei entsprechender Ertragsreduzierung hingegeben entstehen gehobene Prädikatsweine.

Silvaner liefert eher neutrale Weine mit milder Säure. Dazu benötigt er eine mittlere Reifezeit. In der Farbe ist er hell bis intensiv. Der Silvaner duftet dezent und erdig mit mittlerem Körper. Stehen die Reben auf schweren Böden, spricht man auch von saftig, vollmundig oder wuchtig. Der Silvaner wird für gewöhnlich im Edelstahlfass vinifiziert. Spät- und Auslesen lagern teilweise auch im Holzfass.

Der Silvaner gilt als idealer Speisenbegleiter und eignet sich besonders zu Süßwasserfisch, Muscheln, Spargel, Kartoffel- und Gemüseauflauf oder zu mildem Käse.

Die optimale Serviertemperatur liegt bei 7 bis 12 Grad Celsius.

Probieren Sie unseren Silvaner. Erhältlich auch als Literwein.