Spätburgunder Steckbrief

Als Diva unter Deutschlands Rotweinsorten gilt der Spätburgunder. Er stellt hohe Ansprüche an Boden, Lage und Wetter, reift erst spät und ist nicht leicht zu vinifizieren. Mit rund 12.000 ha besitzt Deutschland die drittgrößte Spätburgunder-Fläche der Welt. In Rheinhessen, Baden, in der Pfalz und in Württemberg liegen innerhalb Deutschlands die größten Anbauflächen.

Hat sich die kräftig blaue Traube erst einmal in herrlichen Rotwein verwandelt, kommt sie mit fruchtigen Aromen von reifen Schwarzkirschen, Erdbeeren oder Brombeeren daher. Charakteristisch ist eine lebendige Säure und seine feinen Tannine.

Spätburgunder hat ein enormes Lagerpotenzial. Den Höhepunkt seiner Entwicklung erreicht er im Premiumsegment nach 6 bis 10 Jahren.

Der Spätburgunder gilt als idealer Speisenbegleiter vor allem zu Wild, Fleisch- oder sogar Fischgerichten. Gerne wird er auch zu Rosé oder Blanc de Noir verarbeitet. 

Die optimale Serviertemperatur liegt bei 15 bis 18 Grad Celsius. Als Rosé oder Blanc de Noir liegt sie jedoch bei nur 7 bis 9 Grad.

Probieren Sie unseren Spätburgunder.