Weissburgunder Steckbrief

Der Weissburgunder gilt inzwischen als Klassiker unter den weißen Rebsorten. Außerhalb Deutschlands kennt man ihn auch als Pinot Blanc. Diese Rebsorte wird als Mutation des Grauburgunders angesehen. Dieser wiederum entstand aus dem blauen Spätburgunder.

In Deutschland sind rund vier Prozent der Anbaufläche mit Weißburgunder bestockt. Zusammen mit dem Grauburgunder verzeichnet diese Sorte die derzeit größte Rebflächen-Zunahme. Nach Italien belegt Deutschland den 2. Platz im Weißburgunderanbau. Der Weiße Burgunder gedeiht überall dort, wo es für den Riesling schon zu heiß ist. Die höchsten Flächenanteile hat er in Sachsen und Saale-Unstrut. Aber auch in Rheinhessen und in der Pfalz ist er von Bedeutung. Die Rebsorte bevorzugt trocken-warme Lagen und möglichst tiefgründige, kräftige Böden. Der Winzer hat im Anbau kaum Probleme mit ihr und durch eine lange Reifezeit kann sie hohe Mostgewichte erreichen.

Mit seinen erfrischenden Noten von Zitrusfrüchten und Aprikosen ist der Weissburgunder ein idealer Menüwein, aber auch ein leichter Sommerwein. Mit frischer Säure und feiner Frucht wird der Weiße Burgunder hauptsächlich trocken ausgebaut. Im Glas präsentiert er sich hell- bis strohgelb. Sein Duft ist eher zart und verhalten. Ganz typisch ist ein leicht nussiges Aroma, darüber hinaus erinnert er an Apfel, Birne, Quitte, Aprikose, Zitrusfrüchte oder reife Ananas.

Der Weiße Burgunder ist ein klassischer Begleiter von Pastagerichten mit sahnigen Saucen, Fisch in jeder Form – egal ob gebraten oder gedünstet, Salaten aller Art oder auch zu Geflügel. Wird er – wie unser Weissburgunder – im Holzfass ausgebaut, passt er auch hervorragend zu Gebratenem. Seine Aromen erinnern auch an Heu, frisches Gras und Kräuter und machen ihn damit ebenfalls zu einem perfekten Partner von Gemüsegerichten, insbesondere Spargel. Die elegante Säurestruktur des Weißen Burgunders begleitet ebenso herrlich verschiedene Käsesorten oder überbackene Gerichte. Er eignet sich aber genauso gut als gekühlter Terassenwein. Darüber hinaus hat dieser Weißwein Lagerpotenzial: reifere Jahrgänge entwickeln oft interessante Noten, die an Haselnüsse erinnern.

Die optimale Serviertemperatur liegt bei 7 bis 9 Grad Celsius.

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